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Selbstbewußtsein und Selbstbestimmung
Sprachanalytische Interpretationen
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Beschreibung
Tugendhat will die philosophische Relevanz der Selbstbeziehung reaktualisieren, hält aber die strukturellen Modelle, an denen sich die traditionelle Selbstbewußtseinstheorie orientiert, für inadäquat. Im Mittelpunkt seiner sprachanalytischen Interpretationen stehen deswegen drei Philosophen, die diese Modelle in Frage stellen und sich dabei gegenseitig ergänzen: Wittgenstein, der der Vorstellung von einem Ich die Verwendung Wortes »ich« entgegenhält; Heidegger, der den Selbstbezug statt Reflexion als ein Verhalten zur Existenz versteht; und G. H. Mead, dem zufolge man sich zu sich nur verhalten kann, indem man mit sich redet, und dies nur, indem man mit anderen redet. Die Auffassung des Zusammenhangs von Selbstbeziehung, Freiheit und Vernunft, die sich herausstellt, führt am Ende des Buchs zu einer schroffen Konfrontation mit Hegel.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Ernst Tugendhat
Thema
- Linguistik: Philosophie
- Philosophie: Nach 1800
Kollektion
- suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Auflage
- 9
Erscheinungsjahr
- 1997
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Taschenbuch
Anzahl Seiten
- 368
