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Beschreibung
Der sowjetisch-afghanische Krieg war einer der blutigsten Konflikte des Kalten Krieges. Afghanistan wurde nicht nur zum Schlachtfeld der sowjetisch-amerikanischen Systemkonkurrenz, sondern war auch ein Ort der mehr oder minder gewaltsamen Begegnung zwischen »modernen« Sowjets und »rückständigen« Afghanen. Die Autorinnen und Autoren greifen die wechselseitigen Wahrnehmungen und Kriegserfahrungen auf und spüren den Folgen des Konflikts für Staat und Gesellschaften in beiden Ländern nach. Sie dekonstruieren Mythen, die sich bis heute um den Konflikt ranken, und betrachten das spannungsvolle Verhältnis zwischen der offiziellen Geschichtspolitik in Russland und den Erinnerungen der - oftmals traumatisierten - Veteranen an diesen unpopulären Krieg. Nach einer kurzen Phase der Öffnung der russischen Archive in den 1990er Jahren ist die zentrale Überlieferung zum sowjetischen Afghanistankrieg in Putins Russland wieder unter Verschluss. Die Beiträge erschließen jedoch bislang vernachlässigte Quellenbestände wie Internetforen, Interviews, Bildquellen, Lieder und Memoiren. Dabei wird auch gefragt, welches Potential diese Quellentypen haben und mit welchen methodischen Herausforderungen ihre Erschließung verbunden ist.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Esther Meier
- Michael Galbas
- Rudolf A. Mark
- Jan C. Behrends
- Martha Vogel
- Serguei A. Oushakine
- Elena Rozdestvenskaja
- Martin Deuerlein, M.A.
- Robert Johnson
- Markus Göransson
- Danilova
- Nataliya Danilova
- Elke Beyer
- Tanja Penter
- Rodric Braithwaite
- Felix Ackermann
Thema
- Studien: Frieden & Konflikt
- Politik: Allgemein, Internationale Beziehungen
- Geschichte: Allgemein
- Asiatische Geschichte: Allgemein
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2017
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 371
