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Strafrecht und Menschenwürde
Dogmatik und Funktion des Art. 1 Abs. 1 GG im Rahmen von Extremsituationen und Extremsanktionen
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Beschreibung
Deutsch. Art. 1 Abs. 1 GG beeinflusst als erste Norm und oberstes Prinzip der Verfassung alle Bereiche des Strafrechts. Der Autor wählt in seiner Untersuchung einen intradisziplinären Ansatz, der Verfassungs- und Strafrecht verbindet, um für ausgewählte Konflikte das Menschenwürdeargument präzise herauszuarbeiten. Er bedient sich dazu der drei Extreme »Rettungstötung«, »Rettungsfolter« sowie »lebenslange Freiheitsstrafe«. Die Betrachtung dieser außergewöhnlichen, den jeweiligen Entscheidungsträger bzw. Verurteilten immens belastenden Grenzbereiche des Rechts ermöglicht es, dogmatische Einfallstore der Menschenwürde im Strafrecht zu analysieren und zu festigen. Im Wege einer Synthese bestimmt der Autor sodann eine Funktion der Menschenwürde bei der Begründung von Schuldstrafe, im dreistufigen Deliktsaufbau und bei der Begrenzung von Strafsanktionen. Der Leser erfährt auf anschauliche Weise, dass Menschenwürdeschutz weitaus mehr bedeutet als die bloße Bewahrung eines Tabus. Englisch. »Criminal Law and Human Dignity. Dogmatics and Function of Art. 1 para. 1 GG in the Context of Extreme Situations and Extreme Sanctions«: In his thesis, the author chooses an intradisciplinary approach that combines constitutional and criminal law in order to precisely work out the human dignity argument for selected conflicts. To this end, he uses the three extremes of killing and torturing in order to save others as well as life imprisonment. The reader is introduced to the nature of the protection of human dignity in criminal law through these borderline areas of the law.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Franz-Xaver Lehmeyer
Kollektion
- Schriften zum Strafrecht
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 395
