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Beschreibung
Der Tod ist die einzige Gewissheit des Lebens. Das Bewusstsein von der eigenen Sterblichkeit ist eine Grundbedingung des Menschseins und hat über Jahrhunderte Religionen und Philosophen zu Deutungsversuchen herausgefordert. Die Möglichkeit der menschengemachten Auslöschung des Erdenlebens vor Augen, widmet sich der vorliegende Band verschiedenen Formen, mit der eigenen Zeitlichkeit umzugehen: vom Pomp der Leichenzüge im antiken Rom und der ars moriendi des Mittelalters zu Pariser Revolutionsfriedhöfen, der Erinnerung an Hiroshima und an die Unerträglichkeit des Holocaust, vom Heldentod im Krieg über Filmtote und Sterbepraktiken im Kulturvergleich zum unendlichen Ende im Computerspiel und der Hoffnung auf Unsterblichkeit im Cyberspace. Der vorliegende Band lädt zu einer interdisziplinären Tour d‘Horizon zum vielgestaltigen Umgang mit dem Tod ein und stellt Forschungsergebnisse aus den Literatur- und Kulturwissenschaften, aus Theologie, Philosophie und Geschichte sowie aus der Kunst-, Musik- und Medienwissenschaft in einem weiten Spektrum von der Antike bis zur Gegenwart vor.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Klaus Herbers
- Karl Acham
- Bernhard Jahn
- Eva-Bettina Krems
- Frank-Lothar Kroll
- Tobias Leuker
- Helmut Neuhaus
- Norbert Nußbaum
- Stefan Rebenich
- Ute Planert
- Caroline Helmus
- Monika Schausten
- Arne Karsten
- Andreas Michel
- Thiemo Breyer
- Frank Hentschel
- Karl-Joachim Hölkeskamp
- Patrick Nehr-Baseler
- Gudrun Gersmann
- Hannes Wendler
- Stephan Köhn
- Henriette Terpe
- Mira Menzfeld
- Gabriele von Glasenapp
- Benjamin Beil
Kollektion
- Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2023
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 312
