Auf Lager:
2
Transformation des Gedenkens
Lokales Erinnern an sowjetische Verhaftungen der Nachkriegszeit
Produkt bewerten
Auf Lager:
2
Zustellung: Mo, 16.02.2026
Versand: Kostenlos
CHF 40.–
Beschreibung
Das Ende der DDR ermöglichte eine öffentliche Diskussion bisheriger Tabus. „Weiße Flecken“ der Geschichtsschreibung wurden offengelegt, so auch die jahrzehntelang beschwiegenen Verhaftungen der sowjetischen Besatzungsmacht. Betroffene und Angehörige meldeten sich zu Wort, zahlreiche Erinnerungszeichen wurden seit 1989/90 in Ostdeutschland gesetzt. Erinnern und Gedenken „vor Ort“ waren und sind gekennzeichnet durch die Aushandlung konkurrierender Geschichtsbilder. Sie sind eine Form von eigenwilligem Handeln im regionalen Kontext. Gleichzeitig stellt das Aufeinanderfolgen von nationalsozialistischer Herrschaft und sowjetischer Besatzung das Gedenken vor besondere Herausforderungen. Anhand ausgewählter Beispiele und unter Einbeziehung des heutigen Wissensstandes zum Nationalsozialismus sowie zur sowjetischen Besatzung diskutiert der Band verschiedene erinnerungskulturelle Praktiken. Darüber hinaus gibt er Interessierten Impulse zum selbständigen Forschen vor Ort.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Jörg Ganzenmüller
- Julia Landau
- Jens-Christian Wagner
- Franz Waurig
- Enrico Heitzer
- Franziska Mendler
- Christina Ramsch
- Annette Weinke
- Dorothee Riese
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2024
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 232
