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Beschreibung
Ab November 1933 verfügte die deutsche Kriminalpolizei im Rahmen der „vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“ über die Möglichkeit, Personen aufgrund ihrer Vorstrafen in Konzentrationslager einzuweisen. Insgesamt betraf dies mehrere Zehntausend Menschen, von denen ca. 9000 als „Berufsverbrecher“ im KZ Sachsenhausen geführt wurden. Der vorliegende Band befasst sich mit der Verfolgung einer bislang weitgehend unbekannten Haftgruppe. Anhand einzelner Schicksale werden sowohl die kriminalpolizeiliche Praxis als auch die Situation von „Berufsverbrechern“ in der Häftlingsgesellschaft behandelt sowie ihr Ausschluss aus der Erinnerungskultur und der materiellen Entschädigung thematisiert.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Dagmar Lieske
Kollektion
- Reihe Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2016
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch
Anzahl Seiten
- 422
