Produkt bewerten
Auf Lager:
2
Zustellung: Di, 24.02.2026
Versand: Kostenlos
-10.7 %
CHF 58.90
CHF 52.58
Beschreibung
Deutsch. Die Konkrete Kunst, die letzte Bewegung der Moderne in der Schweiz, dominierte die Kunstszene des Landes bis Ende der 1960er Jahre. Diese in der Zwischenkriegszeit entstandene Bewegung forderte eine objektive, autonome Bildsprache, die frei von jeglichem äusseren Bezug ist - ein Grund, warum sie oft als Grundstein des Minimalismus gesehen wird. Erst als die Bewegung bereits ihren Höhepunkt erreicht hatte, erhielt Verena Loewensberg, die einzige Frau der "Zürcher Konkreten", endlich die gleiche Anerkennung wie ihre Mitstreiter (darunter Max Bill, Camille Graeser und Richard Paul Lohse). Sie schuf prägnante, strukturierte Kompositionen mit großer Freiheit in Form und Farbe, während sie in der lokalen Textilindustrie arbeitete und Aufträge für angewandte Kunst annahm. Als Jazzliebhaberin eröffnete sie in den 1960er Jahren in Zürich den Plattenladen City-Discount. Von diesem Zeitpunkt an konzentrierte sich ihr Werk auf formale Elemente und Serien, die die Grenzen der Konkreten Kunst sprengten und sich den Ideen der Farbfeldmalerei, der Pop Art und der Minimal Art annäherten. Text: Anke Kempes, Philip Ursprung. Englisch. Concrete art, the final modernist movement in Switzerland, dominated the country’s art scene until the end of the 1960s. This movement, which emerged during the interwar period, called for an objective, autonomous visual idiom free from any exterior referentiality—a reason why it is often seen as a cornerstone of Minimalism. It was not until the movement had already peaked that Verena Loewensberg (1912- 1986), the only female member of the “Zurich Concretes,” finally enjoyed the same recognition as her peers (who included Max Bill, Camille Graeser, and Richard Paul Lohse). She created concise, structured compositions that showed considerable freedom in terms of shape and color, while working in the local textile industry and accepting commissions for applied art. A jazz enthusiast, she also opened City-Discount, a record store, in Zurich in the 1960s. From this point on her work focused on formal elements and series that broke from the limitations of Concrete art and moved closer to the ideas of Colorfield painting, Pop art, and Minimal art. Text: Anke Kempes, Philip Ursprung.
Spezifikationen
Sprache
- Englisch
- Japanisch
Autor
- Lionel Bovier
Erscheinungsjahr
- 2023
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 175
