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Vieltönige Musik

Spielarten chromatischer und enharmonischer Musik in Rom in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

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Unsere-Artikel-Nr.: DR84V7L
EAN: 9783796527357
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Beschreibung
Spezifikationen
Sprache
  • Deutsch
Autor
Thema
  • Musik: Wissenschaft & Theorie, Geschichte
Kollektion
  • Schola Cantorum Basiliensis Scripta
Zielgruppe
  • Mit mehr als zwölf Tönen – «cela produit vn bel effet» Der Band beschreibt anhand von Materialien aus Rom zur Zeit des Barberini-Papstes Urban VIII. (amtierend 1623–1644) ein heute in der Musikgeschichtsschreibung weitgehend vergessenes Phänomen – Vieltönigkeit. Bezeichnet ist damit Musik
  • die mit mehr als zwölf realen
  • d.h. mit unterschiedlichen Tonhöhen verbundenen Stufen in der Oktave operiert. Heutzutage wird dies mit Mikrotonalität verbunden
  • entstand seinerzeit aber aus ganz anderen Voraussetzungen heraus
  • wobei insbesondere die antiken Genera Chromatik und Enharmonik
  • aber auch die Lösung von Stimmungs- bzw. Temperaturproblemen eine Rolle spielten. In zeitgenössischen Beschreibungen wie aber auch in konkreten Musikalien aus dem Umkreis eines Papstneffen
  • Kardinal Francesco Barberini
  • finden sich eindeutige Hinweise auf eine ‘vieltönige’ Aufführungspraxis
  • die einerseits mit einem Cimbalo cromatico
  • also einem Tasteninstrument mit geteilten Obertasten
  • anderseits mit einem speziellen Ensemble von Viole
Auflage
  • 1
Erscheinungsjahr
  • 2013
Erscheinungsland
  • Schweiz
Format
  • Buch (Softcover)
Detailformat
  • Softcover
Anzahl Seiten
  • 405