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Vom Scheitern der kybernetischen Utopie
Die Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS
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Beschreibung
Die Beschaffung und Verarbeitung von Informationen ist eine zentrale Aufgabe eines jeden Geheimdienstes. Die Stasi wollte allerdings keineswegs undifferenziert »alles« wissen und überwachte auch nicht flächendeckend. Ihre Aufmerksamkeit galt insgesamt wesentlich stärker Staat, Wirtschaft und militärischer Abwehr als »Staatsfeinden« und Oppositionellen. Die Arbeitsweise der Stasi war dabei keineswegs so anachronistisch, wie die überlieferten Akten- und Karteikartenberge es vermuten lassen. Die Informationsspezialisten des MfS hatten seit den 1960er-Jahren daran gearbeitet, durch gezielte Infomationsgewinnung und -analyse die Überwachungsmethoden zu optimieren. Auch wenn ihre kybernetische Utopie scheiterte, vollzog das MfS damit wichtige Schritte auf dem Weg in den digitalen Überwachungsstaat. Dieses Buch unternimmt es, die Forschungslücke zu diesem Aspekt der Geschichte der DDR-Geheimpolizei zu schließen.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Christian Booß
- Petra Morawe
- Berliner Beauftragter zur, Aufarbeitung der SED-Diktatur Tom Sello
- Nancy Aris
- Katrin Budde
- Siegmund Ehrmann
- Iris Gleicke
- Thomas Hacker
- Kai Langer
- Horst Möller
- Jörn Mothes
- Astrid Rothe-Beinlich
- Uwe Schwabe
- Bodo Walther
Thema
- Technologie: Geschichte
Kollektion
- Analysen und Dokumente der BStU
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2020
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 400
