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Beschreibung
Zahlreiche namhafte deutschsprachige Autor:innen führten zu Weltkriegszeiten ein Kriegstagebuch. Dieser Sammelband untersucht die dort verarbeiteten unterschiedlichen Reaktionen der Verfasser:innen auf nationalistische Spannungen und deren verschiedenartige Auffassungen des ‚Vaterlands‘-Gedankens. Dem Weltkriegstagebuch kommt eine besondere Bedeutung zu, wenn es um die Beschreibung zeitgeschichtlicher Verwerfungen geht. Ob an der Front, im Kriegseinsatz oder an der ‚Heimatfront‘ verfasst, enthält es die Diskursstränge, die die Gesellschaften zu Kriegszeiten durchzogen - und lässt so die politische Positionierung seiner Verfasser:innen erkennen. Der Band untersucht die Formen des Historisierens von Ingeborg Bachmann, Robert Musil, Stefan Zweig, Ernst Stadler, Egon E. Kisch, Alfred H. Fried, Heinrich Böll, Erich Kästner und Ernst Jünger. Aufgrund der Kontroversen, die Letzterer mit seinen Kriegsaufzeichnungen ausgelöst hat, wird der Bedeutungswert seiner Kriegstagebücher durch zwei gesonderte Aufsätze erkundet.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Gernot Wimmer
- Lothar Bluhm
- Nils Rottschäfer
- Peter Beicken
- Thomas Diecks
- Viera Glosikova
- Marlene Haslinger-Fenzl
- Eugenio Spedicato
- Bernhard Tuider
- Jochen Schubert
- Jost Schneider
Kollektion
- Schriften der Group2012
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2023
Erscheinungsland
- Österreich
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 210
