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»When you catch one kill him slowly«
Militärische Gewaltkulturen von der Frühen Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg
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Beschreibung
Haben sich in militärischen Einheiten, in Gesellschaften, Staaten oder Nationen spezifische Kulturen etabliert, die zu exzessiver militärischer Gewalt geführt haben. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen, wie sich in den regulären Armeen der europäischen Großmächte - von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs - spezifische militärische Gewaltkulturen entwickelten. Zudem beleuchten sie, welche Rolle diese bei der Ausübung exzessiver Gewalt von Soldaten spielten. Der Fokus des Bandes liegt dabei auf physischer Gewalt, die von Zeitgenossen sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten als illegitim angesehen wurde. So können sowohl die Maßstäbe der Legitimität und Illegitimität von Gewalt als auch die Bedingungen ihres Wandels aufgezeigt werden. Das überraschende Ergebnis ist: Trotz der Spezifik militärischer Gewaltkulturen der europäischen Armeen in den verschiedenen Epochen hatten diese weniger Auswirkungen auf exzessive Gewalt als bislang in der Geschichtswissenschaft angenommen. https://creativecommons. org/licenses/by/4. 0/
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Sönke Neitzel
- Birgit Aschmann
- Marian Füssel
- Matthias Asche
- Markus Koller
- Jan C. Behrends
- Gundula Gahlen
- Marco Kollenberg
- Christin Pschichholz
- Tanja Bührer
- Otto Ermakov
- Barbaros Köksal
- Anna La Grange
- Kerstin Pahl
- Evgen Zinger
- Jan-Martin Zollitsch
- Alex J. Kay
Kollektion
- Krieg und Konflikt
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2024
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 478
