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Zeit der Prosa
Literarische Zeitästhetik ab 1750
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Beschreibung
Wie hängen Zeit und Prosa seit 1750 zusammen. Und werden sie als sich wechselseitig poetologisch und epistemologisch genauer bestimmende Konzepte literaturtheoretisch produktiv. Michael Gampers Studie zur Theorie und Geschichte der Prosa beschreibt zentrale Aspekte einer Temporalästhetik der ungebundenen Sprache seit dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Gamper betrachtet Prosa als eine literarische Kategorie unabhängig von ihrer Bestimmung durch Gattungs- und Genreregeln oder Erzählverfahren. Er versteht sie vielmehr als variable Kommunikations- und Kunstform, die sich durch eigensinnige und dynamische Formbildung mittels prosodischer und grammatischer Strukturierung auszeichnet. Zeit tritt dabei als ästhetische Dimension der Prosa in ihrer Doppelstruktur von Sukzessivität und Rekursivität hervor. Die Untersuchung gliedert sich in fünf Kapiteln zu Rhythmus, Beschreibung, Eigenzeitlichkeit, Experiment und Tagtäglichkeit anhand der Texte von u. a. Klopstock, Herder, Flaubert, Stifter, Valéry, Stein, Mayröcker, Handke und Lotz.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Michael Gamper
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2025
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Detailformat
- Mit Schutzumschlag
Anzahl Seiten
- 333
