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Zwischen Arbeitseinsatz und Rassenpolitik
Die Kinder osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen und die Praxis der Zwangsabtreibungen im Nationalsozialismus
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Beschreibung
Marcel Brüntrup untersucht die Entstehung der nationalsozialistischen »Ausländerkinder-Pflegestätten« im Kontext von Zwangsarbeit und Rassenpolitik. In den letzten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft entstand im Deutschen Reich ein flächendeckendes Netz improvisierter Betreuungseinrichtungen für die Kinder ausländischer Zwangsarbeiterinnen. In diesen euphemistisch als »Ausländerkinder-Pflegestätten« bezeichneten Heimen verloren zehntausende Kinder aufgrund unzureichender Versorgung, Hygiene und Pflege ihr Leben - das gewollte Ergebnis einer menschenfeindlichen Politik, die auf die restlose Ausbeutung der Arbeiterinnen und die gewaltsame rassische Homogenisierung des deutschen Volkes abzielte. Parallel dazu sollten erzwungene Abtreibungen an osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen die Geburt »rassisch unerwünschter« Kinder von vornherein verhindern. Marcel Brüntrup beleuchtet die Entstehungsgeschichte der »Ausländerkinder-Pflegestätten« sowie der damit zusammenhängenden Maßnahmen und liefert Einblicke in die Lebenswirklichkeiten betroffener Zwangsarbeiterinnen und ihrer Kinder.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Marcel Brüntrup
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2024
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Detailformat
- Mit Schutzumschlag
Anzahl Seiten
- 527
