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Zwischen verlorenem Lied und überliefertem Epos
Quellenkritische Studien zum ‚Dukus Horant‘
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Beschreibung
Der ‚Dukus Horant‘ galt lange als eines der größten Sorgenkinder der germanistischen Mediävistik. Er berichtet schließlich in hebräischen Buchstaben von Figuren, die ursprünglich in altnordischen Sagen und mittelhochdeutschen Brautwerbungserzählungen überliefert wurden, und bricht noch vor dem Ende, über das sich trefflich diskutieren lässt und über das mitunter heftig gestritten wurde, ab. Schon bald nach seiner Wiederentdeckung wurde der Text zwar als ‚Jiddische Kudrun‘ berühmt, jedoch wurden die damit verknüpften Erwartungen ebenso schnell wieder enttäuscht. Die vorliegende Studie versucht deshalb zunächst, die drei Grundsatzfragen der ‚Dukus Horant‘-Forschung zu beantworten: Inwiefern ist der Text jiddisch. War sein Verfasser ein Jude. Ist die uns überlieferte ‚Kudrun‘ ein bzw. der maßgebliche prägende Prätext. Sie widmet sich in der Hauptsache aber der Leistung des Verfassers, der etwas bis dato revolutionär Neues schuf: ein ‚Crossover‘ von zwei verschiedenen Stoffen. Der ‚Dukus Horant‘ erzählt eine Geschichte, die wir aus dem ‚König Rother‘ kennen, mithilfe von Figuren nach, die uns zuvorderst aus der ‚Kudrun‘ bekannt sind.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Christopher Domhardt
Thema
- Linguistik: Historisch & Vergleichend
Kollektion
- Philologische Studien und Quellen
Zielgruppe
- Mediävisten
- Germanisten
- Komparatisten
- Judaisten
- Nordisten
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2023
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 390
