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Der Kapitalismus als Krise
Über die spätmoderne Singularisierung der Subjekte, die Zerstörung der Vernunft, und die Notwendigkeit einer neuen sozialistischen Kultur. Eine mar
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Beschreibung
Der Kapitalismus hat die Menschheit an den Rand der Existenzgefährdung gebracht. Er stellt die Krise der Zivilisation dar. Um diese zu bewältigen, bedarf es einer solidarischen Gesellschaft, die mit den Gesetzen der Kapitalakkumulation bricht und sich nach den Kriterien einer sozialen Ökologie ausgestaltet. Dazu ist ordnungspolitisch eine Kombination aus demokratischer Kommunalverfassung und Rätedemokratie notwendig. Die spätmoderne Singularisierung der Subjekte wird dem nicht gerecht. Sie widerspricht dem Erfordernis einer solidarischen Gesellschaft, ja sie wirkt sogar bei der vom Kapital betriebenen Zerstörung der Vernunft mit. Das Buch wendet sich den sozialpsychologischen Grundlagen des Kapitalismus zu, erarbeitet den Kern der Marxschen Theorie und kommt auf die zur Transformation des Kapitalismus notwendigen Übergangsstrategien zu sprechen. Es schlägt eine Brücke zwischen Sozialanarchismus und Marxismus und tritt für eine radikale ökosozialistische Alternative ein. Zu diesem Zweck verbindet es die Ansätze von Marx, Gramsci, Lefebvre, Trotzki, Harvey und Bookchin miteinander. Sozialpsychologisch geht es kritisch vornehmlich mit Reckwitz um, philosophisch wendet es sich gegen den Postfundamentalismus (Laclau, Marchart).
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Friedrich Voßkühler
Thema
- Philosophie & Religion: Allgemein
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 510
