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Die Souveränität der Kunst
Ästhetische Erfahrung nach Adorno und Derrida
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Beschreibung
Im Zentrum der ästhetischen Theorien Adornos und Derridas steht der Anspruch der Kunst auf Souveränität: Die Kunst überschreitet das ausdifferenzierte Gefüge der modernen Vernunft, indem sie gleichwohl ein Moment neben und unter anderen ist. Besonders die neueren hermeneutischen Ästhetiken haben deshalb in der Proklamation ästhetischer Souveränität eine Preisgabe der Autonomie der Kunst und ihre Gleichsetzung mit einer überlegenen Einsicht in die Verfaßtheit aller Vernunft gesehen. In einer Argumentation, in der sich Derridas Dekonstruktion und Adornos Negativitätsästhetik wechselseitig kritisieren und erhellen, wird ein Begriff ästhetischer Erfahrung entwickelt, der dem hermeneutischen Einwand begegnet. Kerngedanke dabei ist, daß die Kunst durch ihre Negativität eine vernünftig nicht bewältigbare Gefahr für unsere nicht-ästhetischen Diskurse darstellt.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Christoph Menke
Thema
- Kunst: Theorie
- Philosophie: Nach 1800, Ästhetik
Kollektion
- suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Auflage
- 4
Erscheinungsjahr
- 1991
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Taschenbuch
Anzahl Seiten
- 311
