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Grenzen der Gemeinschaft
Eine Kritik des sozialen Radikalismus
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Beschreibung
Plessners Grenz-Schrift. galt seit 1924 als Geheimtip. Entlang einer für deutsche Verhältnisse seltenen Limitierung von Gemeinschaftsutopien sucht sie durch die Denkfigur einer »Sehnsucht nach den Masken« ein »Gesellschaftsethos« zu begründen, das sich in den Kernkategorien »Distanz«. »Spiele, »Zeremonie und Prestige«, »Diplomatie und Takt« verdichtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft 1933 zur Emigration gezwungen. entging Plessner in den Niederlanden während des Krieges nur knapp dem Zugriff der Gestapo. Nach 1945 spielte er als Remigrant neben Adorno, Horkheimer, Löwith und René König eine bedeutende Rolle in der intellektuellen Konsolidierung der bundesrepublikanischen öffentlichkeit.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Helmuth Plessner
- Joachim Fischer
Thema
- Wissenschaft: Sozialtheorie
- Politik: Wissenschaft
- Philosophie: Nach 1800, Soziale & politische Philosophie
Kollektion
- suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Auflage
- 9
Erscheinungsjahr
- 2002
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Taschenbuch
Anzahl Seiten
- 144
