Ausverkauft
Beschreibung
Wohl keine andere Epoche ist so sehr In Gewalt verstrickt wie die Moderne. Angetreten mit dem Versprechen, Frieden und Fortschritt zu verwirklichen, ist sie zum Schauplatz der größten Menschheitsverbrechen geworden. Und in ihrem Bemühen, die Gewalt zu überwinden, bringt sie bis heute immer neue Formen von Gewalt hervor. Wieso führen alle Versuche, der Gewalt zu entkommen, nur immer tiefer in sie hinein. Was sagt das über uns als soziale Wesen aus. Und was bedeutet all das für die Soziologie, jene Wissenschaft, von der wir uns Aufklärung über unsere modernen Gesellschaften erhoffen. »Gerade um das Verhältnis von Gewalt und Moderne ist es eigentümlich still geworden. Dabei hat die Soziologie zurzeit mehr denn je mit den Fragen zu ringen, inwiefern sie der Vorstellung einer fortschrittlichen Moderne nach wie vor verhaftet ist, und welche Möglichkeiten und Grenzen, diese Vorstellung zu überwinden, sich angesichts neuerer Theorieentwicklungen wie virulenter empirischer Phänomene abzeichnen. Das vorliegende Heft zielt darauf ab, diese grundlegende Debatte aufs Neue für die Gewaltthematik zu sensibilisieren. « Eddie Hartmann / Thomas Hoebel.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Fabian Bernhardt
- Thomas Hoebel
- Eddie Hartmann
- Svenja Goltermann
- Susanne Krasmann
- Armin Nassehi
- Lothar Müller
Thema
- Soziales: Soziale Diskriminierung & Gleichbehandlung, Gewalt & Missbrauch, Mobbing, Schikane & Belästigung
- Politik: Menschen- & Bürgerrechte, Unterdrückung & Verfolgung
Zielgruppe
- An zeithistorischer
- politischer und an sozialwissenschaftlicher Gesellschaftsbeobachtung interessierte Leserinnen und Leser
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Detailformat
- Softcover
Anzahl Seiten
- 128
