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Beschreibung
Diese Dokumentation der DGPA-Jahrestagung 2024 in Gugging favorisiert beabsichtigte Uneindeutigkeiten. Es geht um die Differenz von Gesagtem und Gemeintem, um ein Als-Ob der Kunst der Ironie. Im Bereich gestaltender Kunst meint dies eine ikonische Differenz: Kunst-Objekte setzen vermeintliche Selbstverständlichkeiten außer Kraft. Ihr iconic turn dekonstruiert Konventionen des Wahrnehmens und Verstehens. Die Beiträge dieses Bandes dokumentieren ikonische Spiegelfunktionen von Kunst. Sie visualisieren paradoxe Strategien der Wahrnehmungslenkung. Dies in Antike wie Klassik wie Moderne. Untersucht werden dramat(urg)ische Ironien in Roman, Film, Mythos. Ihre Themen sind ironische Affirmationen gesellschaftlicher Norm wie individueller Schuld. Ihr Medium ist Prosa wie Tragödie. Der ironische Spannungsauf- und -abbau kreiert bzw. ermöglicht selbst-/konfrontative, kompensatorische, provozierende, verwirrende, kunstvoll unterhaltende Strategien, Effekte, Wirklichkeiten. Kurz: Mit ihrer Ironie wird die Psychopathologie des Ausdrucks nicht nur salonfähig. Sie bestätigt sich als ebenso alltagstauglich wie notwendig (= Not wendend, ja, abwendend). Lesen Sie selbst.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Daniel Sollberger
Erscheinungsjahr
- 2025
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 174
