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Juden in der DDR
Jüdisch sein zwischen Anpassung, Dissidenz, Illusionen und Repression. Porträts
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Beschreibung
Worin besteht die Besonderheit der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte in der DDR. Nach Shoah, Verfolgung, Lager und Widerstandskampf kehrten etliche deutsche Juden in die DDR zurück, um den Sozialismus aufzubauen. Trotz massiver antisemitischer Verfolgungen im Winter 1952 blieben viele. Sie waren davon überzeugt, in der DDR besseren Schutz vor alten Nazis zu finden als im Westen. Ihre Jugend in zionistischen und sozialistischen Gruppen verband sie mit einer Ideologie, die allein im Kapitalismus die Ursache allen Übels, also auch des Antisemitismus, sah. Doch der Antisemitismus verschwand nicht mit dem Kapitalismus und auch nicht durch Schweigen. Wie gingen Juden in der DDR mit ihrer jüdischen Identität um. In welchem Spannungsfeld zwischen Anpassung und Dissidenz bewegten sie sich.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Anetta Kahane
- Martin Jander
Thema
- Soziales: Soziale Integration & Assimilation, Folgen von Katastrophen
- Europäische Geschichte: Europäische Geschichte
- Globale Geschichte: Andere Regionen
- Kulturgeschichte: Kulturgeschichte
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2021
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch
Detailformat
- Mit Klappen
Anzahl Seiten
- 224
