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Naturkatastrophen
Deutungsmuster vom Altertum bis in die Neuzeit
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Beschreibung
Naturkatastrophen sind ein spektakuläres Beispiel für die Ambivalenz des Verhältnisses von Natur und Ordnung. Zum einen gilt die Natur als Modell gesellschaftlich-politischer Ordnung, zum anderen als deren Gegenkraft, von der diese ständig bedroht ist. In Katastrophen wie Erdbeben, Sturmfluten oder auch Epidemien wird diese Latenz zu destruktiver Aktualität, deren Übermacht keine Ordnung gewachsen ist. Zugleich wird selbst dieser Zusammenbruch der Ordnung in Ordnungszusammenhänge eingeschrieben. Als göttliches Strafgericht etwa wird die Katastrophe zum Beleg einer der Natur gebietenden Ordnungsmacht, die umso absoluter erscheint, je verwüstender sie sich manifestiert. Der Band beleuchtet kulturelle Repräsentationen von Naturkatastrophen von der Antike bis in die Neuzeit. Zur Debatte stehen Vorstellungen von göttlicher, natürlicher und politischer Ordnung, die zur Deutung von Katastrophen herangezogen, durch sie bestätigt, in Frage gestellt oder auch unhaltbar werden.
Spezifikationen
Sprache
- Englisch
- Deutsch
Autor
- Beate Kellner
- Friedrich Vollhardt
- Wilhelm Schmidt-Biggemann
- Susanne Reichlin
- Reinhard Müller
- Claudia Wiener
- Frank Bezner
- Claudia Olk
- Christoph Levin
- Andreas Höfele
- Enrique Jiménez
- Andrew Johnston
- Ulrich Pfisterer
- Christine Göttler
- Andreas Kablitz
- Uwe Lübken
Thema
- Philosophie: Soziale & politische Philosophie
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Hardcover)
Anzahl Seiten
- 385
