Auf Lager:
10+
Von der Armenfürsorge zur sozialen Hilfe
Organisation und Finanzierung in Graubünden (19. und 20. Jahrhundert)
Produkt bewerten
Auf Lager:
10+
Zustellung: Mo, 23.02.2026
Versand: Kostenlos
-11.7 %
CHF 58.–
CHF 51.22
Beschreibung
In Graubünden war die Armenfürsorge zunächst eine Aufgabe der Gemeinden. Diese waren damit oft überfordert. Das Niederlassungsgesetz von 1874 berechtigte neu die politischen Gemeinden, die Fürsorge anstelle der Bürgergemeinden wahrzunehmen. Vielerorts blieb aber lange unklar, von welcher «Gemeinde» die Fürsorgelasten zu tragen waren. Der Kanton seinerseits trat erst spät als Akteur in der sozialen Hilfe auf. Er unterstützte viele «Defizitgemeinden» mit namhaften Beiträgen an ihre Armenausgaben. Mit welchen behördlichen Strukturen, finanzpolitischen Instrumenten und ökonomischen Folgen begegnete man in Graubünden im 19. und 20. Jahrhundert sozialer Not. In welcher Weise veränderte sich das Gesicht der sozialen Hilfe. Anhand der kantonalen Erlasse und weiterer Quellen sowie mit einem vertiefenden Blick auf die Verhältnisse in einigen ausgewählten Gemeinden liefert das Buch Antworten und schliesst eine Forschungslücke.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Georg Aliesch
Thema
- Soziales: Armut & Prekariat
- Gesellschaft: Dörfer & Landgemeinden
- Sozialwesen: Sozialwesen & soziale Dienste
- Politik: Regierung & Staat
- Wirtschaft: Finanzkrisen
Kollektion
- Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte
Auflage
- 1
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Schweiz
Format
- Buch (Hardcover)
Detailformat
- Hardcover
Anzahl Seiten
- 410
