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Zwischen Weltbürgertum und Neuem Kosmopolitismus
Verhandlungen übernationaler Gemeinschaft und Zugehörigkeit in der Exilliteratur
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Beschreibung
Unter dem Schlagwort eines ,Neuen Kosmopolitismus’ plädieren Theoretikerinnen verschiedener Disziplinen seit Beginn des 21. Jahrhunderts für eine kritische Wiederaufnahme und Aktualisierung des Kosmopolitismusbegriffs. Obwohl in diesem Kontext wiederholt die wesentliche Bedeutung betont wurde, die dem Exil in Bezug auf die Ausbildung kosmopolitischer Praktiken und Haltungen zukommt, sind die im deutschsprachigen Exil der Jahre 1933 bis 1945 entstandenen Texte bisher noch nicht umfassender in Beziehung zu neokosmopolitischen Positionen gesetzt worden. Hier setzt die Studie mit einer Relektüre von Werken von Irmgard Keun, Joseph Roth, Peter Weiss, Stefan Zweig, Lion Feuchtwanger und Thomas Mann an. Darüber hinaus bearbeitet sie mit ihrer Konzentration auf den Bereich der Exilliteratur auch insofern ein innovatives Forschungsfeld, als dezidiert literaturwissenschaftliche Perspektiven in den Debatten eines ,Neuen Kosmopolitismus’ bisher stark unterrepräsentiert sind.
Spezifikationen
Sprache
- Deutsch
Autor
- Sandra Narloch
Thema
- Literatur: Literaturwissenschaft
- Literaturwissenschaft: 1900 bis 2000
- Kultur: Allgemein
- Wissenschaft: Soziologie
- Judentum: Allgemein
Kollektion
- Exil-Kulturen
Erscheinungsjahr
- 2022
Erscheinungsland
- Deutschland
Format
- Buch (Softcover)
Anzahl Seiten
- 311
